© 2019 Richard Mahlmann | Bayern

  • Facebook Clean
  • White YouTube Icon
  • White Instagram Icon

Zugegeben, ich empfinde gut gezeichnete Haare als eine der größten Herausforderungen.

Zudem bin ich der Meinung, dass ich selbst noch nicht die effektievsten Techniken gefunden habe,

um genau dieser Herausforderung gewachsen zu sein.

Dennoch werde ich hier versuchen, ein paar Tricks zu vermitteln:

Zuerst einmal muss man sich bewusst machen, welche Arten von Haaren es überhaupt gibt.

Man kann differenzieren zwischen langen und kurzen, sowie zwischen dunklen und hellen Haaren.

Jedes dieser Merkmale bringt seine eigenen kleinen ''Kniffe'' mit sich.

Haare

Während bei langen Haaren eher die Schwierigkeit darin liegt, den Verlauf der Strähnen logisch und korrekt darzustellen, ist es bei kurzen Haaren dagegen oft nicht einfach, diese fransig zu gestalten.

Was die Helligkeit der Haare betrifft, stellen eigentlich nur helle Haare eine Herausforderung dar.

Ich empfehle daher auch, zunächst mit dunklen, also schwarzen Haaren zu beginnen, da hierbei (fast) keine Lichteffekte zu zeichnen bzw. zu radieren sind.

Grundsätzlich zeichne ich Haare fast ausschließlich mit Kohle. Das mag Geschmackssache sein, jedoch bin ich der Meinung, dass die hell-dunkel Kontraste mit Kohle besser dargestellt werden können.

Außerdem ist Kohle grob und ''bröselig'' und somit hervorragend geeignet, um den fransigen und wüsten Effekt von Haaren erzeugen zu können. Lediglich einzelne Härchen füge ich zuletzt mit einem harten Bleistift hinzu.

schwarzes Haar:

Beginnen wir mit dem Einfachsten, nämlich schwarz ausmalen ;)    - das ist die naheliegendste Methode, um diese Art von Haaren zu zeichnen.

Das einzige, was hierbei etwas anspruchsvoller ist, ist die Darstellung der vom ''Haupthaar'' seitlich wegstehenden /-fallenden Strähnen. Dazu kommen vereinzelte Lichteffekte, welche dem Haar einen gewissen Glanz verleihen.

Hierbei muss man sich natürlich anhand der Vorlage orientieren. Falls ihr es mal ''freihand'' probieren wollt, malt erst das Haupthaar schwarz aus und fügt dann nachträglich die Strähnen hinzu (siehe Grafik ganz rechts).

Dabei kann man durchaus sehr kreativ sein und ruhig mal etwas ''wüst'' mit dem Stift umgehen. In diesem Fall gibt es kein richtig oder falsch, wie die Haare fallen.

Bei den Lichteffekten hingegen muss man aufpassen. Diese sollten beim ausmalen schon frei gelassen werden, da sich diese aus der schwarzen Kohle nicht mehr vollkommen weiß herausradieren lassen !

Dabei kann man wiederum seiner Kreativität wieder freien Lauf lassen, jedoch immer nach den Regeln des physikalisch logischen Lichteinfalls. Da in der regel das Licht von oben kommt, befinden sich Lichteffekte, gerade bei kurzen Haaren eher in der oberen Hälfte (siehe Grafik links).

 

so nun etwas zum ausprobieren bzw. nachzeichnen:

(Text folgt in Kürze)

dunkles / mittleres Haar:

blondes / helles Haar: